in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

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Liebe Virologinnen und Virologen,

die Pandemie hält an und so freuen wir uns auf die erste digitale GfV Jahrestagung in Hannover vom 24. März bis zum 26. März 2021, für die Sie sich hoffentlich schon alle registriert haben (https://www.virology-meeting.de)!

Die Liste der eingeladenen Plenarsprecherinnen und -sprecher ist beeindruckend und lässt spannende und interessante Vorträge erwarten. Neben SARS-CoV-2 werden wir sicherlich die Gelegenheit haben, uns wieder über andere Pathogene, die in den letzten 12 Monaten aufgrund der Pandemielage inhaltlich zu kurz gekommen sind, in den Workshops und Postersessions auszutauschen. Die Mitgliederversammlung wird im Rahmen der Jahrestagung ebenfalls digital stattfinden und Sie werden dazu gesondert eine Einladung erhalten. Hier schon mal der Termin: 25. März 2021, 18:45 – 19:45 Uhr. Auch die Verleihung der Preise am Freitag, 26. März 2021 ab 17:00 Uhr wird dieses Jahr online stattfinden. Ein besonderer Höhepunkt wird sicherlich die Verleihung der Loeffler Frosch Medaille 2020 an Frau Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff sein.

Das Stichwort Preise möchten wir auch zum Anlass nehmen, auf den derzeitigen Bewerbungsschluss des „DZIF Doktorandenpreises“, der zusammen mit der GfV vergeben wird, am 10. Februar 2021 hinzuweisen. Auch der Postdoktorandenpreis der Robert Koch Stiftung wird in diesem Jahr wieder ausgeschrieben. Deadline für die Einreichung der Anträge hierfür ist der 31. März 2021. Genauere Informationen können Sie dazu auf unserer Homepage finden.

Wir sind sehr froh, dass die Achieve-Academy ein online Angebot für unsere Doktoranden/Innen und junge Postdoktoranden/Innen entwickelt hat. Der Workshop mit dem Titel „Stepping stone to an academic carreer in virology“ findet zwischen April und Juni 2021 in einer Serie von web-basierten Seminaren statt und richtet sich an Doktoranden/Innen und junge Postdoktoranden/Innen. Nähere Informationen finden Sie bitte auf der GfV Homepage (http://g-f-v.org/node/1422). Wir sind als Vorstand der GfV sehr dankbar, dass die Achieve-Academy den Workshop unter Pandemiebedingungen zu diesem wichtigen Thema anbietet und damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung unseres Nachwuchses leistet. Herzlichen Dank!

Nach dem Erfolg des ersten SARS-CoV-2 Workshops der GfV findet am Freitag, den 26. Februar 2021 der zweite SARS-CoV-2 Workshop der Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV) zum Thema „Vaccine Development“ statt. Eingeladen sind Sprecherinnen und Sprecher, die sowohl über immunologische Grundlagen einer SARS-CoV-2 Infektion, als auch über die Anwendung und Entwicklung aktiver und passiver Immunisierung sprechen werden. Wie beim letzten Mal ist es eine GfV-Veranstaltung für GfV-Mitglieder mit dem Ziel des inhaltlichen Austauschs zu diesem wichtigen Thema. Die Einladung zu dieser Veranstaltung sollten Sie bereits per E-Mail erhalten haben.

Der GfV Vorstand war in den letzten Wochen unter anderem mit dem Auftreten neuer SARS-CoV-2 Varianten befasst. In diesem Zusammenhang ist auch eine Initiative unseres Altpräsidenten Hartmut Hengel und dem vorherigen GfV-Vorstand in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. In einem Schreiben vom 19. November 2019 hatte der damalige GfV Vorstand zusammen mit der DGHM für eine bessere finanzielle Ausstattung der Konsilliarlabore und Referenzzentren beim BMG geworben. Ein wichtiger Aspekt war die Stärkung einer systematischen molekularen Surveillance in Deutschland. Zu diesem Thema hat die GfV auch eine Stellungnahme verfasst, die auf der Homepage nachzulesen ist (https://www.g-f-v.org/node/1404).

Die medialen Nachfragen an den GfV-Vorstand lagen in den letzten Wochen verstärkt auf den neu aufgetretenen SARS-CoV-2 Varianten und dem Impfvorgehen. Wir wollen in diesem Newsletter einen kleinen Einblick in die Medienarbeit des GfV-Vorstands geben. Ralf Bartenschlager hat zum Beispiel der dpa ein Interview zum Thema SARS-CoV-2 Varianten gegeben, das von beinah 150 verschiedenen Printmedien und Nachrichtenplattformen wie z.B. ntv aufgegriffen wurde. Neben dem NDR-Podcast „Coronavirus update“ ist Sandra Ciesek eine häufig angefragte Interviewpartnerin u. a. der FAZ oder dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Klaus Überla stellte sich unter anderem für Interviews zum Thema Vakzinierung zur Verfügung (ARD alpha 03.02.2021). In seinem wöchentlichen Podcast bei der „Neue Ruhr Zeitung“ hat Ulf Dittmer sowohl über die neuen SARS-Varianten als auch über die Ergebnisse der Impfstudien gesprochen. Thomas Stamminger und Altpräsident Hartmut Hengel waren in den letzten Wochen gefragte Interviewpartner bei den Printmedien oder im Fernsehen, wenn es um die molekulare Surveillance in Deutschland ging.

In den Kommissionen der GfV und GfV/DVV (die Liste und Zusammensetzung der Kommissionen finden Sie auf der GfV Homepage) wurden im Rahmen von Stellungnahmeverfahren unter anderem folgende Themen bearbeitet:

-   Die GfV/ DVV Kommission „Immunisierung“ hat eine Stellungnahme zur STIKO-COVID-19-Impfempfehlung und wissenschaftlichen Begründung abgeben. Auch der elektronische Impfpass wird hier thematisiert.

-   Die GfV/ DVV Kommission „Diagnostik“ hat sich mit der neuen Verordnung zur molekulargenetischen Surveillance des Coronavirus SARS-CoV-2 befasst.

-   Die GfV Kommission „Lehre, Fort- und Weiterbildung“ hat sich zur neuen Approbationsordnung geäußert.

-   Die GfV Kommission „Leilinien“ setzt sich aktuell im Rahmen der Empfehlung zu Schulmaßnahmen ein.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten in den Kommissionen für diese wichtigen Arbeiten. Zukünftig werden wir die Stellungnahmen per Email zeitgleich an alle Mitglieder der GfV versenden, um Sie damit auf dem aktuellen Stand unserer Aktivitäten zu halten.

Bitte beachten Sie auch die interessanten Stellenausschreibungen (https://www.g-f-v.org/stellenangebote) undBekanntmachungen von Tagungen (https://www.g-f-v.org/termine) auf unserer Homepage.

Die DFG hat uns ermutigt, folgende Informationen an unsere Mitglieder weiter zu geben:

  • Doktorandenvergütung: auch wenn Doktoranden in einigen Bereichen der Lebenswissenschaften nach wie vor zu 50% gezahlt werden, steht die DFG dem kritisch gegenüber, die in der Regel Doktorandenstellen in Höhe von E13 65% bewilligt. Eine Möglichkeit ist auch die gestaffelte Finanzierung in DFG-Projekten; denkbar wäre zum Beispiel die Finanzierung eines Doktoranden im 1. Jahr mit 55%, im zweiten mit 65% und im dritten mit 75% finanzieren könnte (oder 60-65-70, 50-65-80; 65-65-65).

 

  • Standardsätze für Verbrauchsmaterial: Es wird empfohlen, dass alle Fächer im FK204 als Standard 15.000€/Jahr Verbrauchsmaterial angeben. Mittel für sonstige Kosten (FACS, Omics, Sequenzierungen, Mikroskopierzeiten u.a.) können zusätzlich als „Sonstige Kosten“ beantragt werden, müssen jedoch sehr gut begründet und, ja nach Kostenart, mit einer realistischen Kostenkalkulation oder einem Angebot belegt werden.

 

 

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund,

Ralf Bartenschlager