in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

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Vorsitzende:
PD Dr. Michaela Schmidtke
Universitätsklinikum Jena
Sektion Experimentelle Virologie
07740 Jena
Tel. +49 3641 9-395710
E-mail: Michaela.Schmidtke@med.uni-jena.de

Stellvertretende Vorsitzende
Prof. Dr. Barbara Schmidt
Institut für Mikrobiologie und Hygiene
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
D-93053 Regensburg
Tel:     +49 (0) 941 - 944 6404
Fax:     +49 (0) 941 - 944 6402
E-mail: barbara.schmidt@ukr.de

Mitglieder:
Prof. Dr. Ortwin Adams, Düsseldorf
Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, Heidelberg
Dr. Susanne Duwe, Berlin
Prof. Dr. Barbara Gärtner, Homburg
Prof. Dr. Klaus, Hamprecht, Tübingen
Dr. Rolf Kaiser, Köln
Prof. Dr. Oliver Keppler, München
Prof. Dr. Thomas Klimkait, Basel
PD Dr. Andreas Krumbholz, Kiel
Prof. Dr. Thomas Mertens, Ulm
Prof. Dr. Detlef Michel, Ulm
Prof. Dr. Andreas Sauerbrei, Jena
Prof. Dr. Christoph Steininger, Wien
Prof. Dr. Jörg Timm, Düsseldorf
Prof. Dr. Peter Wutzler, Jena, Ehrenpräsident der DVV
Dr. Holger Zimmermann, Wuppertal (ständiger Gast)


 

 

 

 

Bericht der Kommission „Antivirale Therapie“ der GfV und DVV 2015

Kommissionsmitglieder:
PD Dr. Michaela Schmidtke, Jena (Vorsitzende)
Prof. Dr. Barbara Schmidt, Regensburg (stellvertretende Vorsitzende)*
Prof. Dr. Ortwin Adams, Düsseldorf
Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, Heidelberg
Dr. Susanne Duwe, Berlin
Prof. Dr. Barbara Gärtner, Homburg, Präsidentin der DVV
Prof. Dr. Klaus, Hamprecht, Tübingen
Dr. Rolf Kaiser, Köln
Prof. Dr. Oliver Keppler, Frankfurt/M
Prof. Dr. Thomas Klimkait, Basel
PD Dr. Andi Krumbholz, Kiel
Prof. Dr. Thomas Mertens, Ulm, Präsident der GfV
Prof. Dr. Detlef Michel, Ulm
Prof. Dr. Andreas Sauerbrei, Jena
Prof. Dr. Christoph Steininger, Wien
Prof. Dr. Jörg Timm, Düsseldorf
Prof. Dr. Peter Wutzler, Jena, Ehrenpräsident der DVV
Dr. Holger Zimmermann, Wuppertal (ständiger Gast)
Die Kommission Antivirale Therapie der GfV und DVV traf sich im Rahmen der GfV Jahres-Tagung am 20.03.2015 in Bochum.

1 Mitarbeit bei der Aktualisierung bestehender Leitlinien zur Prophylaxe und Therapie von Virusinfektionen und Initiierung neuer Leitlinien
Mitglieder der Kommisssion Antivirale Therapie beteiligen sich an der Aktualisierung bestehender Leitlinien z.B. VZV (P. Wutzler), HIV (R. Kaiser) und ambulant erworbene Pneumonie (O. Adams).

Des Weiteren arbeiten Mitglieder der Kommission Antivirale Therapie an der neuen Leitlinie Diagnostik und präemptive Therapie bei Organ- und Stammzelltransplantationen (AWMF-Nr. 093-002)mit. Sie soll sowohl Empfehlungen für eine Evidenz-basierte Diagnostik als auch für die Art und Dauer der präemptiven Therapie geben. Neben B. Schmidt, der Initiatorin der Leitlinie, sind A. Sauerbrei und D. Michel beteiligt.

Bei der Publikation der Leitlinie zur Therapie der chronischen Hepatitis nach HCV-Infektion wurden die von Th. Mertens eingebrachten Korrekturvorschläge der GfV und DVV zur Resistenzdiagnostik berücksichtigt.

2 Anregung und Unterstützung von Ringversuchen
Ein HCV-Ringversuch von S. Ross ist weiterhin in Vorbereitung.

3 Stellungnahmen der Kommission Antivirale Therapie der GfV und DVV zur antiviralen Therapie und Resistenzsituation bei Virustatika
Unter dem Titel „Für Neuraminidasehemmer gibt es noch keinen Ersatz“ befürwortete die Kommission für antivirale Therapie den Einsatz von Neuraminidasehemmern zur Influenzaprophylaxe als Ergänzung der Impfung (Th. Mertens, Deutsches Ärzteblatt, 2015, 11:A464).

4 Information über aktuelle Entwicklungen in der antiviralen Therapie
Die Hauptaktivitäten der Kommissionsmitglieder lagen in der Zusammenstellung von Informationen über aktuelle Entwicklungen in der antiviralen Therapie. Laut Beschluss zur Kommissionssitzung soll die Publikation der Kurzübersichten zur antiviralen Therapie in Englisch im GMS Infect. Diseases der PEG erfolgen. Gleichzeitig wird ein Abstract in deutscher Sprache für die Homepage der GfV und DVV erstellt, indem auch der Link zu Publikation angezeigt wird.

R. Bartenschlager, R. Kaiser und J. Timm fassten die neuen Möglichkeiten der Interferon-freien HCV-Therapie in einem Newsletter („Interferon-freie Therapien für HCV“), der auf der GfV-Homepage veröffentlicht wurde, zusammen. Dieser soll die Grundlage für eine Publikation in GMS Inf. Diseases bilden, die noch in diesem Jahr eingereicht wird.

Die bereits vorhandene Kurzübersicht zur Influenzatherapie wird ebenfalls für eine Publikation in GMS Inf. Diseases überarbeitet (S. Duwe und M. Schmidtke).

Zudem befindet sich ein Beitrag von A. Sauerbrei zur Therapie von VZV-Infektionen für diese Zeitschrift in Arbeit.

Ein weiteres aktuelles Thema betrifft den Einsatz von Palivizumab in der Prophylaxe und Therapie von RSV-Infektionen bei Risikopatienten (O. Adam). Dazu soll ein Newsletter in der GfV erscheinen, nachdem der Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie die Stellungnahme gegengelesen hat.

Weiterhin besteht das Vorhaben, aktuelle Kurzübersichten zu kongenitalen CMV-Infektionen sowie der HIV-Therapie zu erstellen.

Alle Beiträge wurden bzw. werden mit der DVV-Homepage z.B. unter dem Punkt „Weitere Merkblätter und Therapieempfehlungen“ verlinkt.

5 Verbesserung der Vergleichbarkeit der Ergebnisse der antiviralen Forschung sowie Resistenztestung durch Erstellung von Standardanweisungen bzw. Hinweis auf relevante Publikationen
Durch die Verlinkung von Reviews zur antiviralen Therapie von CMV auf der Homepage der DVV wurde zudem auf weitere relevante Publikationen zur antiviralen Therapie hingewiesen, die von Kommissionsmitgliedern (D. Michel; K. Hamprecht) publiziert wurden.

Ein wichtiges zukünftiges Vorhaben zur Verbesserung der Vergleichbarkeit der Ergebnisse der antiviralen Forschung sowie Resistenztestung stellt die Formulierung von Standardanweisungen dar. Zudem soll die Übersicht zur antiviralen Forschung in Deutschland komplettiert und professioneller gestaltet werden.

6 Vernetzung der antiviralen Forschung
Die Vernetzung der DVV und GfV mit der PEG funktioniert durch die Überschneidung von Mitgliedschaften in der Kommission Antivirale Therapie der GfV/DVV und der Sektion Antivirale Therapie der PEG sehr gut. Der Informationsaustausch findet per E-Mail statt.

Die Mitglieder der Kommission Antivirale Therapie erstellten eine Liste von unentbehrlichen antiviralen Arzneimitteln, die ständig verfügbar sein sollten. Diese Liste wurde über einen Vertreter der PEG dem BMG vorgestellt.

An der Vorstandsitzung der PEG am 5.11.2015 in Berlin nahm M. Schmidtke teil.

Zur PEG-Tagung, vom 6.-8.10. 2016 in Rostock, soll eine Session zum Thema: HCV-Infektionen organisiert werden (T. Mertens, R. Kaiser, M. Schmidtke).