in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

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Vorsitz:
Prof. Dr. med. Barbara Schmidt
Universitätsklinikum Regensburg
Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg
Tel: 0941 944 6404
Fax: 0941 944 6402
E-mail:
barbara.schmidt@ukr.de

Mitglieder:
Prof. Dr. Annemarie Eis-Hübinger, Bonn
Dr. Daniela Huzly, Freiburg
Priv. Doz. Andreas Krumbholz, Kiel
Priv. Doz. Hans Helmut Niller, Regensburg
Prof. Dr. Marcus Panning, Freiburg
Dr. Christiane Prifert, Würzburg
Prof. Dr. Stefan Ross, Essen
Dr. Jürgen Rissland, Homburg
Prof. Dr. Paul Schnitzler, Heidelberg

 

Die Kommission „Leitlinien“ der GfV und DVV möchte vermehrt virologische Expertise in die Leitlinien einbringen. Die bei der AWMF angemeldeten Leitlinienvorhaben, die virologische Themen berühren, werden in Telefonkonferenzen besprochen. Danach werden von den Kommissionsmitgliedern die Koordinatoren dieser Leitlinien kontaktiert und die Mitarbeit angeboten. So konnte die Mitarbeit in dem S2k-Leitlinienvorhaben „Mikrozephalie, Klassifikation und Diagnostik“ der GNP und DGKJ (AWMF No. 022-028) sichergestellt werden (Delegierter: PD Dr. Hans Helmut Niller, Institut für Mikrobiologie und Hygiene, Universität Regensburg). Weiterhin wurden PD Dr. Frank Neipel, Institut für Klinische und Molekulare Virologie, FAU Erlangen-Nürnberg, und Prof. Dr. Thomas Schulz, Medizinische Hochschule Hannover, für die geplante S2k-Leitlinie „Kaposi-Sarkom“ benannt.
Die folgende Tabelle listet die aktuellen Leitlinienvorhaben mit virologischer Beteiligung auf:

Ein weiteres wichtiges Vorhaben der Kommission „Leitlinien“ ist die von GfV/DVV gemeinsam angemeldete S2k-Leitlinie 093-002. Die DVV hat M. Sester, Homburg, entsandt; die GfV A. Berger, Frankfurt (Referenzzentrum Retroviren); A. Heim, Hannover (Konsiliarlabor Adenoviren); D. Michel, Ulm (Konsiliarlabor CMV); S. Modrow, Regensburg (Konsiliarlabor Parvoviren); J. Rissland, Homburg; A. Sauerbrei, Jena (Konsiliarlabor HSV/VZV); T. Schulz und C. Schmitt, Hannover (ehem. Konsiliarlabor EBV/HHV-6/-7/-8); J. Wenzel, (Konsiliarlabor HAV/HEV) und B. Schmidt, Regensburg; U. Wieland, Köln (NRZ Papillom-/Polyomaviren); und H. Zeichhardt, Berlin (INSTAND).

Als klinische Experten auf dem Gebiet der Organ- und Stammzelltransplantation wurden folgende Personen von nun 14 medizinischen Fachgesellschaften entsandt: U. Behrends, München (DGPI), H. Einsele, Würzburg, und M. v. Lilienfeld-Toal, Jena (DGHO); T. Feuchtinger, Tübingen (GPOH); L. Fischer, Hamburg; B. Tönshoff, Heidelberg (DTG); A. Groll, Münster (PEG); M. Hönig, Ulm (DGKJ); E. Holler, Regensburg (DAGKBT); U. Holtkamp, Bonn (DLH); C. Kalff, Bonn (DGCH); C. Stamm, Berlin (DGTHG); J. J. Vehreschild, Köln (DGI); O. Witzke, Duisburg-Essen (DGfN). Nachnominiert wurden L. Duran-Graeff (DGI), B. Höcker (GPN), J. Korth (DGIM), B. Maecker-Kolhoff (GPOH). Als externer Reviewer steht erfreulicherweise C. Steininger, Wien, zur Verfügung.

Für die Kapitel zu HSV, VZV, CMV, EBV, HHV-6, Adenoviren, BK-Virus, Parvovirus B19, sowie respiratorische Viren wurden die Beteiligten in Tandems aus Virologen und Klinikern aufgeteilt, die für jeweils ein Thema die Evidenz erarbeiten und die Empfehlungen formulieren sollen. Kapitel zu den Methoden der Diagnostik (Serologie/Direktnachweise), zelluläre Immundiagnostik und zelluläre Immuntherapie werden direkt in die Viruskapitel eingearbeitet.

Am 07.03.2016 fand die dritte Sitzung in der Station Lounge des Hauptbahnhofs Frankfurt statt; als Termin für die vierte Sitzung wurde der 16.12.2016 festgelegt. Mittlerweile liegen die Kapitel zu folgenden Virusinfektionen vor: HSV, VZV, CMV, EBV, und Parvovirus B19. Für das Kapitel zu HHV-6 ist der allgemeine Teil fertiggestellt; für die Kapitel zu BK und Adenoviren ist die Recherche erfolgt. Um die Empfehlungen abzustimmen, wurden von B. Schmidt alle klinischen Experten telefonisch kontaktiert und das Vorgehen der virologischen Diagnostik für Screening vor und Monitoring nach Transplantation abgefragt. Daraus wurden virusübergreifende Tabellen erstellt und zur kritischen Durchsicht an alle Teilnehmer versandt. Es wurde um die Bewertung der Evidenz und die Benennung der stärksten Evidenz für die jeweilige Empfehlung gebeten.

Erfreulicherweise hat Frau Prof. Gärtner zugesagt, das vierte Treffen zur Erstellung der S2k-Leitlinie 093-002 von Seiten der DVV zu unterstützen. Im Namen aller Beteiligten möchte ich mich sehr herzlich für die bisherige Unterstützung der GfV und DVV bedanken.

Mit den besten Grüßen aus Regensburg
Barbara Schmidt