in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

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Untersuchungen zur Pathogenität, Wirtsspezifität und Übertragbarkeit von Influenzaviren sind unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen vordringlich.Influenza-A-Viren gehören zu den wichtigsten Krankheitserregern des Menschen. Aufgrund ihrer hohen genetischen Flexibilität verändern sie sich ständig, sodass es zu keinem dauerhaften Immunschutz und damit zu den jährlichen Epidemien kommt. Darüber hinaus zeichnen sich Influenza-A-Viren durch ein breites Wirtsspektrum aus. Man geht heute davon aus, dass Vögel das entscheidende Reservoir sind, aus dem die Erreger gelegentlich auf andere Spezies übertragen werden und sich dann an den neuen Wirt anpassen. Wenn auf diese Weise ein bislang bei den Menschen unbekanntes Virus auftaucht, gegen das keinerlei Immunschutz besteht, kann es zur Pandemie kommen. Dabei handelt es sich häufig um ein dramatisches Ereignis, auch wenn die Folgen nicht immer so verheerend sind wie 1918 bei der Spanischen Grippe. Die Faktoren, die Pathogenität, Wirtsspezifität und andere biologische Eigenschaften der Erreger bestimmen, verstehen wir bislang nur unvollständig. Ihre genaue Kenntnis ist jedoch für die Kontrolle und Bekämpfung der Influenza, insbesondere für die Früherkennung von Pandemien, unerlässlich. 

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