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Ebolavirus-Ausbruch in Guinea.

Gemeinsame Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie (GfV) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF)

Aus Guinea und angrenzenden Westafrikanischen Ländern wird ein Ebolavirus-Ausbruch gemeldet, der die Gesundheitsbehörden in der Region und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beunruhigt. Nach WHO-Angaben gibt es 49 Infizierte und 29 Todesfälle. Diese Zahlen werden sich in den nächsten Tagen aller Voraussicht nach noch steigern. Die ersten diagnostischen Untersuchungen an Patientenproben deuten darauf hin, dass es sich um den gefährlichsten Subtyp von Ebolavirus, Ebolavirus Zaire handelt. Die Letalität bei dieser Infektion liegt bei etwa 80%. Ebolavirus löst eine schwere fieberhafte Erkrankung aus, die von Hautausschlag, Durchfällen und inneren Blutungen begleitet wird. Die Patienten versterben schließlich an einem Multiorganversagen.

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